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  • Regina Stolze

Technische Assistenz

#electrifiedwomen


Ich liebe meine technischen Assistenten im Tesla. Ich bin ein echter Fan und habe mir schon eine große Portion Vertrauen antrainiert. Das war nicht immer so.


Als ich mir mein Model3 konfiguriert habe, dachte ich gleich: Verbesserter Autopilot, Autonomes Fahren, automatisches Einparken: will ich alles haben.


Ich lasse mich mal voll ein auf die Zukunft. Wird eh kommen, muss ich ausprobieren. Will vorne dabei sein, mitreden, experimentieren, alles selbst erleben.


Zuerst habe ich mich überhaupt nicht getraut, automatisch einparken zu lassen. Es brauchte erst einen Mann, der sagte: „Komm, das machen wir jetzt“, und klickte auf das Display drauf.


Mittlerweile kein Problem für mich. Allerdings merkt man, dass er Ami ist. Er parkt viel zu großzügig ein und die Großstadtlücken bietet er gar nicht an. Erkennt das System nicht.


Autopilot, Lenkassistent, sehr ungewohnt zu Anfang. Ein Spannungsfeld zwischen Loslassen, Kontrolle und Vertrauen. Eines wusste ich intuitiv: das Ding funktioniert und wirklich Angst davor hatte ich nie.


Obwohl, komisch war es doch. Ich weiß noch, ich habe fleißig geübt auf der Autobahn. Besonders in Erinnerung ist mir als ich mit 150 kn/h auf der linken Spur über die Rader Hochbrücke gebrettert bin. Mir kam es vor wie 200 km/h.


Die Wahrnehmung mit Autopilot verändert sich. Die Geschwindigkeiten fühlen sich schneller an. Er ist schwerfälliger als der Mensch und manche Sachen kann er ganz stumpf nicht.


Er überlegt beim Spurwechsel und Gasgeben zu lang und gerät manchmal grundlos auch in Panik und bremst auf der Autobahn ab. Er traut dann, nicht, mir zu vertrauen und überschreitet seine Kompetenz.


Mittlerweile gibt er mir Sicherheit. In der Stadt, im Stau oder proppenvoller Autobahn. Ich fühle mich zumeist recht wohl mit ihm. Am liebsten begleitet von psychedelisch futuristischer Musik. Manchmal hast du echt schon das Gefühl, du fährst in einer anderen Welt.


Ich finde, er hat sich echt gut weiter entwickelt. Er ist mir mittlerweile ein guter Assistent. Aufregend war es vor ein paar Wochen im Harz. Der Autopilot (und auch der adaptive Tempomat) erkennt Kurven, Tiere und drosselt dann Geschwindigkeit.


Fast wie in einem anderen Film. Klar. Und manchmal spinnt er auch und macht was er will. Beschleunigt in Baustellen und bremst wo er nicht soll. Und ich habe ihn schon dabei ertappt, dass er meine Gedanken liest.


Eins ist klar: alle Daten schickt er zu Elon Musk. Der macht dann da was draus. Aber direkt mitlernen tut er noch nicht. Da braucht’s immer erst das nächste Up-date. Mich stört es übrigens gar nicht, dass er nicht perfekt ist. Ich mag das Erlebnis einfach erleben.


Meine Empfehlung: Tastet euch langsam vor. Seid aufmerksam und behaltet die Hände am Lenkrad dran. Seid gnädig mit euren Beifahrern. Und sind euch die Assistenzsysteme ein Graus? Schaltet bzw. lasst sie einfach aus.


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